Carlo Sauli - Cremoneser Mandoline - Steg Carlo Sauli - Cremoneser Mandoline Rückansicht

Carlo Sauli, Brescia 1761 - 4-saitige Mandoline
Original: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, MIR 873

Beim Nachbau dieser 4-saitigen Mandoline aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg handelt es sich um den Versuch, das zu finden und zu bauen was unter einer Cremoneser Mandoline zu verstehen ist. Carlo Sauli - Cremoneser Mandoline - RosetteHinweise in der Musikliteratur zu diesem Instrumententyp gibt es und auch darauf, dass dieser nur 4-saitig war, also nicht chörig und wie eine Violine in Quinten gestimmt war. Ein weiteres 4-saitiges Instrument ist mir bekannt, eine anonymes Instrument, welches jetzt in Eisenach im Bachhaus ausgestellt wird. Dieses ist bedeutend größer. Zur Zeit meiner intensiven Beschäftigung mit der Familie der Mandoline war dieses zum Vermessen jedoch nicht greifbar für mich, da der eiserne Vorhang leider noch stand. Wenn Interesse besteht nehme ich jedoch gerne eine Auftrag für dieses Modell an. Carlo Sauli - Cremoneser Mandoline - Vorderansicht

Mein Nachbau der Mandoline von Carlo Sauli hat folgende Eigenschaften:

  • Muschel 13 Späne Ahorn tief geflammt mit Adern, schwarz oder dunkles Holz natur
  • Decke aus weitjähriger Fichte so wie beim Originalinstrument. Die gestochene Rosette ist dann in die Decke eingesetzt, wobei hierzu sehr viel feinjährigeres Holz verwendet werden muß damit überhaupt traditionell gearbeitet werden kann.
  • Hals and Wirbelkasten aus einem Stück Ahorn
  • Das Griffbrett ist aus Ebenholz
  • Für die Wirbel verwende ich Pflaumenholz
  • Mensur 31,8 cm - Stimmung g, d', a', e'' - Darmbesaitung einzeln!
  • Der Steg ist aus Birnbaum
  • Decke gewachst, Furniere geölt und die Muschel mit Schellack poliert

Bei Interesse kann auch der Nachbau des Instrumentes aus Eisenach angeboten werden.