Zu jedem Mandolinenorchester gehören auch einige Konzertmandolen. In der Regel sind diese Instrumente genau so
gebaut wie die in großer Anzahl eingesetzten Neapolitanischen Mandolinen. Ich biete hier jedoch ein Modell an,
welches sich grundsätzlich von der Rundbauweise unterscheidet.
Dieses Modell ist an den Instrumentenbauer Paul Hums angelehnt, der Mitte der 1970er Jahre verstarb.
Er baute einerseits die typischen Rundbauch Modelle bei Mandoline und Mandola, aber auch sein spezielles Mandola
Modell, welches wie die Gitarre einen Zargenkranz besitzt und einen 13-spänigen Boden ähnlich eine Jakobsmuschel.
Dieser Boden trägt sich selbst. Man nennt diese Bauweise auch die sogenannte portugiesische Bauweise.
Die Decke ist in einer stark gewölbten Bauweise ausgeführt, sie hat keinen Knick hunter dem Steg, ist somit nicht eingesägt. Warum nun diese Bauweise? Zum Einen ist der Klangraum dieses Modells bedeutend größer als der einer Rundmandola. Die Instrumente werden dadurch bedeutend kräftiger und durchsetzungsfähiger, ein nicht unbedeutendes Klangmerkmal für eine Mandola im großen Zupforchester. Ein ganz besonderes Klangmerkmal ist jedoch die Klarheit und Brillianz der tiefen G-Saite. Im Vergleich zur Rundmandola sticht dieser ganz besonders hervor!
Dieses Modell biete ich in verschiedenen Variationen an. Diese hier alle aufzulisten würde den Rahmen dieser
Webseite sprengen. Einige besondere Charakteristika seien hier jedoch aufgelistet:
