Vendelio Venere, Renaissanclaute Padua 1582, Kappenansicht Vendelio Venere, Renaissanclaute Padua 1582, Rosette Vendelio Venere, Renaissanclaute Padua 1582, Wirbelkasten Vendelio Venere, Renaissanclaute Padua 1582, Rueckseite

Vendelio Venere, Padua 1582 -- Original Kunsthistorisches Museum Wien C 36

Diese Laute von Vendelio Venere ( Vendelio Venere - Wendelin Tieffenbrucker ) wird jetzt im Kunsthistorischen Museum in Wien ausgestellt. Ursprünglich war sie als 7-chörige Laute gebaut worden, dann aber in ein 5-chöriges Instrument umgebaut ( so wird sie jetzt auch ausgestellt ) wobei dazu lediglich die äußeren beiden Steglöcher geschlossen worden waren und ein schmälerer Vendelio Venere, Renaissanclaute Padua 1582, Wirbelkasten mit Löwe Hals angebracht wurde. Dieses Modell hat einen sehr großen Korpus, und ist daher prädestiniert dazu, hierauf eine 10-chörige Laute zu bauen. Durch seinen großen Korpus bekommt diese Laute eine enorme Kraft und ist infolgedessen hervorragend dazu geeignet auch als Continuo Instrument eingesetzt zu werden. Zahlreiche Kunden setzten seine Instrumente dergestalt ein. Dieses Modell kann also ohne Probleme einen Archiliuto oder sogar Chitarrone ersetzen und ist dabei noch handlicher.

Die Eigenschaften dieses Modells sind:

  • Muschel mit 13 Spänen aus geflammtem Ahorn mit schwarzen Adern. Alternativ kann auch Eibenholz für die Späne angeboten werden und zwar auch mit ein wenig Splintholz mit dabei, wie es auf dem Photo zu sehen ist.
  • Die Decke ist aus feinster europäischer Fichte - jahrelang gelagert versteht sich von selbst - mit einer direkt aus der Decke gestochenen Rosette und einer Deckenrandeinlage aus Ebenholz oder Palisander zum Schutz der Kante.
  • Der Hals hat einen Kern aus Lindenholz und wird dann mit Ebenholz oder Palisander furniert.
  • Die Mensur beträgt in der Regel 65 cm, kann aber auch auf 64 oder gar 63 cm reduziert werden.
  • Der Wirbelkasten ist aus gesperrter Buche und mit Ebenholz oder Palisander furniert.
  • Die Wirbel sind aus Pflaume oder Buchsbaum
  • Die Muschel erhält eine Schellackpolitur, Ebenholz bzw. Palisander werden geölt, die Decke gewachst.