Renaissancelaute nach Vendelio Venere 1592, Vorderansicht Renaissancelaute nach Vendelio Venere 1592, Muschel Renaissancelaute nach Vendelio Venere 1592, Halsansatz Renaissancelaute nach Vendelio Venere 1592, Rosette

Vendelio Venere, Padua 1592
Original: Bologna, Accademia Filarmonica

Dieses Instrument von Vendelio Venere wurde 1592 ursprünglich als eine 7-chörige Laute gebaut. Die Mensur beträgt 58,5 cm. Somit ist davon auszugehen, dass dieses Instrument mit einem a und nicht mit g für die Chanterelle gestimmt wurde. Darüber hinaus ist dieses Instrument ideal für Spieler mit einer kleinen Hand oder aber auch für Kinder und Jugendliche.

Dieses Instrument hat folgende Merkmale

  • Muschel mit 13 Spänen aus Eibenholz und schwarzen Adern. Auf Wunsch kann das Instrument auch wie im Original mit 25 Spänen Eibenholz unter Verwendung von Kern- und Splintholz und ggf. Adern gebaut werden.
  • Renaissancelaute nach Vendelio Venere 1592, Kappe
  • Decke aus feinster europäischer Fichte mit der Originalrosette direkt aus der Decke gestochen und einem Deckenrand zum Schutz der dünnen Decke.
  • Der Hals ist im Kern aus Linde und wird mit zum Griffbrett und Wirbelkastenfurnier passend furniert.
  • das Griffbrett ist aus Ebenholz und bei einfacheren Instrumenten auch einmal aus Pflaumenholz mit einem Palisanderrand.
  • Der Wirbelkasten ist aus Buche und wird passend zum Hals und Griffbrett furniert
  • Die Wirbel sind aus Pflaume, Buchsbaum oder Olivenholz
  • Die Muschel erhält einen Schellacküberzug, die Decke wird traditionell gewachst und die Hartholzfurniere geölt.
Renaissance Laute nach Hans Frei um 1530, Decke aus alter Fichte

Ebenso wie das Modell von Hans Frei, ist diese Laute mit altem Deckenholz erhältlich.Dieses Holz ist bis zu 250 Jahre alt. Da das vorhandene Material jedoch nicht so breit ist wie moderne Decken, wird somit die Decke aus bis zu 6 Teilen verleimt. Dies beeinflusst jedoch den Klang nicht und im Übrigen arbeiteten die alten Lautenbauer teilweise auch nicht anders. Sie sehen eine solche Decke links auf dem Bild, dort aucf dem Modell von Hans Frei. Der Klang eines Instrumentes mit solch altem Material geht eindeutig in die Richtung von noch spielbaren komplett alten Lauten, wenngleich er diese natürlich noch lange nicht erreicht. Doch die Tendenz ist eindeutig, er ist wärmer und auch ein wenig dunkler. In Kombination mit Darmsaiten ein Traum.

Apropos Saiten, Darmsaiten: Meiner Erfahrung nach ist dieses Instrument wirklich dafür prädestiniert, um mit Darmsaiten bezogen und gespielt zu werden. Es bietet sich hier eine Kombination aus blanken Darmsaiten von Savarez oder Aquila an in Kombination mit kupferumsponnen Nylonsaiten ebenfalls von Savarez oder die umsponnen Nylgut Saiten von Aquila. Alle diese Saiten bekommen Sie im music-strings Onlineshop für Musiksaiten von Matthias Wagner, unter der Adresse: Onlineshop