Dieses Instrument befindet sich in der Sammlung im Kunsthistorischen Museum in Wien. Es steht dort jetzt als 13-chörige Barocklaute, in die es von Thomas Edlinger in 1732 umgebaut worden war. Ursprünglich muss es ein Chitarrone gewesen sein. Die Charakteristika des Korpus weisen darauf hin. So bildet deshalb diese Laute eine gute Basis für einen Chitarrone mit einer auch noch für Sololiteratur zu spielenden Mensur. Dieses Modell biete ich wie folgt an:
- Die Muschel besteht aus 11 Spänen Palisander oder wie auch im Original aus Eibe
- Fichte aus feiner europäischer Fichte mit der originalen 3-fach Rosette und einer Randeinlage aus Ebenholz oder Palisander zum Schutz der Deckenkante
- Der Hals ist aus Linde und wird mehrfach verleimt um die Stabilität zu erhöhen. Er wird mit Ebenholz oder Palisander furniert
- Die Extension ist ebenfalls aus Linde und zur Stabilisierung ebenfalls abgesperrt verleimt. Sie wird ebenso mit Ebenholz oder Palisander furniert und mit Ziersteifen versehen.
- Das Griffbrett ist aus Ebenholz.
- Die Mensuren betragen 76 / 132 cm, wobei die Bordunmensur auch grösser gewählt werden kann
- Die Wirbel sind aus Buchsbaum und haben eine Knochenkugel
- Die Muschel erhält eine Schellackpolitur, Harthölzer werden geölt und die Decke traditionell gewachst
- Für die Saitenanzahl ergeben sich verschieden Varianten:
- 6 x 1 + 8 x 1 Saiten
- 6 x 2 + 8 x 1 Saiten
- 7 x 1 + 8 x 1 Saiten
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