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Renaissance Gitarre

Die Frage stellt sich immer wieder: welche Vorlage ist für den (Nach)bau einer Renaissance Gitarre zu nehmen. Diese Frege ist schwer zu beantworten, im Grunde gar nicht. Wir haben die Ikonographie und Instrumente bei denen sich die Frage stellt, sind diese repräsentativ für diesen Instrumententyp? Wir haben das Instruument aus dem Jahre 1581 anonym, Lissabon und jetzt ausgestellt in London in der Sammlung des Royall College of Music. Und weiter haben wir zahlreiche ikonographische Darstellungen. Doch welches Instrument ist nun "DIE" Renaissance Gitarre? Ich meine wir haben kein typisches Instrument und so habe ich als Mixtur und den entsprechenden musikalischen Anforderungen folgend mein eigenes Modell entwickelt.

Mein Modell ist sehr einfach gehalten, der Zeitentsprechend keine, bzw. fast leine Verzierungen. So hat das Basismodell keine Rosette sondern ein offenes Schalloch. auf Wunsch ist natürlich auch eine Rosette machbar.






  • Korpus ( Boden und Zargen aus Ahorn leicht geflammt. Riegelahorn auf Anfrage. Nussbaum, Kirschbaum und Pfalumenholz sind alternativ auch hierfür möglich.
  • Der Boden hat keine Randeinlage und ist 2-teilig
  • Die Decke ist aus Fichte und ebenfalls wie der Boden ohne Randeinlage
  • Hals und Wirbelplatte sind grundsätzlich aus Ahorn
  • Griffbrett aus Pflaume oder anderen harten Hölzern.
  • Die Wirbel sind aus Pflaume oder Buchsbaum, die besten Hölzer für diesen Zweck.
  • Die Muschel wird mit einem synthetischen Lack leicht glänzend lackiert. Auf besonderen Wunsch kann auch Schellackpolitur verwendet werden.

 
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